Frauen sind Gaudis Stärke: Christina Bachmann-Roth

Heute ist Internationaler Tag der Frau und die ganze Welt feiert ihn. Aber was bedeutet es, eine Frau zu feiern? Für uns bedeutet es, ihre Rolle zu erkennen und zu schätzen was sie tut und was sie denkt,  jeden Tag, nicht nur heute. Frauen spielen bei Gaudis eine sehr wichtige Rolle: vom Manager bis zu den Produzenten, die mit Liebe und Ausdauer die Gaudis-Produkte zu Ihnen bringen und den Geschmack unserer Region auf den Tisch legen. Deshalb haben wir uns entschlossen, Ihnen ein wenig darüber zu erzählen, wer wir sind, was wir denken und wie wir unseren täglichen Beitrag in der Arbeit, der Familie und der Gesellschaft leben, indem wir sechs einfache Fragen von heute für die kommenden Wochen beantworten. Und seien wir ehrlich: es ist alles einfacher, wenn man sich persönlich kennt, oder?

Heute beginnen wir mit Christina Bachmann-Roth, der Gründerin und Geschäftsleiterin von Gaudis.

1. Wie setzt sich Deine Familie zusammen? Wo wohnst du?
Ich lebe mit meinem Mann Andi Bachmann-Roth und unseren drei Kindern Emma (3),  Hanna (1) und Norina (3 Wochen) in einem Haushalt in Lenzburg. Ich wohne in einem Haus, das früher auch Fabrikgebäude war. Das macht es sehr charmant und wir wohnen sehr nahe bei der Altstadt und haben trotzdem einen grossen Garten. 


2. Was gefällt Dir in der Region Michelsamt am besten?
Zuerst die ehrlichen direkten Menschen. Dann erlebe ich oft einen wunderbaren Arbeitsweg: aus dem Aargauischen Nebel in die sonnigen Höhen des Michelsamt und die wunderbare Aussicht auf die Berge.

3.  Welcher Aspekt Deines Berufslebens erfüllt Dich am meisten?
Der Kontakt mit dem Kunden bzw der Kundin. Sei dies eine grosse Handelsfirma oder eine Kundin von unserem Webshop. Wenn andere Menschen auch so Freude haben an unseren Produkten wie ich selbst, freut mich das sehr und gibt mir Schwung für die Arbeit. Ich will auch die Kundenbedürfnisse verstehen, um ihnen optimal begegnen zu können.
 
4. Welchen Rat würdest Du anderen Frauen geben, um Beruf und Privatleben in Einklang zu bringen?
Ich musste diesen Einklang wieder neu finden mit der Geburt unserer ersten Tochter. Das wichtigste ist für mich, dass sich das Paar einig ist, wie die Familienarbeit geteilt wird. Wir haben dies egalitär geteilt. Das heisst in unserem Fall, dass wir beide 60% arbeiten. An einem Tag werden die Kinder von meiner Mutter betreut. Das reduziert den Organisationsaufwand, da die Kinder auch im Krankheitsfall gut betreut sind und auch die Haushaltsarbeit geteilt ist. Ich bin mir sicher, dass die Kinder immer gut betreut sind, was mir eine grosse Freiheit und emotionale Entlastung gibt. Dieses Modell ermöglicht es, sich im Job weiterhin auf hohem Niveau zu entwickeln und gleichzeitig ist es förderlich für die Partnerschaft, weil beide genau wissen, was es bedeutet Familie und Beruf zu verbinden. Das Verständnis füreinander und das Interesse aneinander ist gegeben. Zusätzlich plane ich  regelmässig "stille Tage" in einem Kloster ein. In der ganzen Hektik des Alltags möchte ich den Blick in mein Inneres und auf Gott nicht vergessen. Das hilft mir, meine Werte zu kennen und zu leben.

5.  Was erlebest Du als Frau in der Schweiz, oder auch im Michelsamt als Herausforderung, was als Bereicherung?
Ich empfinde die Strukturen zur beruflichen Karriereentwicklung in der Schweiz als hinderlich für Frauen, speziell mit Kindern. Von Gesetzes wegen muss die hochschwangere Frau bis zur Geburt arbeiten ausser sie lässt sich krankschreiben. Und sie muss nach nur 3.5 Monaten Mutterschaftsurlaub, den sie ohne Unterstützung des Vaters dank Vaterschaftsurlaub schaffen muss, schon wieder voll leistungsfähig an den Arbeitsplatz zurückkehren. Das ist sehr hart und wird der Frau nicht gerecht. Ebenfalls stört es mich, dass die Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen immer noch so hoch sind, dass sich einige aufgrund der finanziellen Situation für ein klassisches Rollenmodell entscheiden. An der Schweiz schätze ich, dass Frauen in der Ausbildung die gleichen Chancen erhalten.

6.  Welches Gaudis Produkt gefällt Dir am besten und wie konsumierst Du es?
Der Käse Naturgold ist mein Favorit, gefolgt vom Käse Gräfin Aronia. Ich esse diese jeden Abend zum Abendessen. Gräfin Aronia passt auch hervorragend auf den Salatteller.

 

 

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